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Bei den ersten Christen und im allgemeinen bei den Alten nahmen die Mahlzeiten einen religiösen und gemeinschaftlichen Charakter an: Der hl. Benedikt wollte, daß wir diese alte Tradition weiterführen.
Weit davon entfernt, den Leib zu verachten, dessen selige Auferstehung sie eines Tages erhoffen, tragen die Mönche Sorge, sich gesund und hinreichend zu ernähren. Vor und nach der gemeinschaftlich eingenommenen Mahlzeit singt man die liturgischen Segens- und Dank-Gebete. Zu Mittag begeben sie sich nach der Sext in Prozession zum Refektorium, und der Obere (Abt, Prior) wäscht den Gästen die Hände zum Zeichen des Willkommens.
Im Refektorium muß die brüderliche Liebe in höchstem Maße geübt werden; und der hl. Benedikt verlangt, daß man die Gäste aufnimmt wie Christus selbst.
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